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Die meist gestellten Fragen an uns
... ehrlich beantwortet =)


Wie habt ihr Euch gefunden?
... Beim Religionspädagogik-Studium an der KFH in Freiburg. Bei der Programmgestaltung der Semester-Feten eintdeckten wir unsere gemeinsame Spiel-Laune.

Seit wann gibt es Euch?
... 1992 spielten wir das erste Mal auf dem Katholikentag in Karsruhe bei der KHG ... damals nicht im offiziellen Programm.

Was bedeutet der Name 'Die Maulflaschen'
Für den K-Tag-Auftritt brauchten wir einen Namen. Wir entschieden uns für ein Wortspiel aus einem typisch schwäbischen Begriff.

Wo kommt ihr her?
Freiburg, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Sulz a.N., Wernau

Wie macht ihr denn das mit dem Proben?
... Nach mittlerweile über 20 Jahren in gleicher Besetzung sind wir gut eingespielt. An den Auftrittwochenenden (Fr+Sa) proben wir dann aber trotzdem noch ;-)

Wie oft macht ihr ein neues Programm?
... Wir machen nie ein komplett neues Programm. Wir tauschen aber immer wieder Stücke aus, so dass sich das Programm im Laufe der Zeit runderneuert. Außerdem: in der Kirche rechnen wir ja in Jahrhunderten.

Wie kommen neue Szenen zustande?
... Einer wirft ne Idee in den Ring. Wir lassen die Gedanken dazu reifen. Einer schreibt nen Rohentwurf einer Szene und schickt sie per Mail an die anderen. Die Szene wird von einem oder mehreren anderen überarbeitet und wieder verschickt. An einem Wochenende proben wir. Irgendwann kommt die Szene dann auf die Bühne. Sie entwickelt sich im Laufe der Zeit zu voller Reife weiter. Dann und wann wird sie aktualisiert ... und irgendwann ausgetauscht. Bis auf wenige Klassiker, die wir von Anfang an im Programm haben.

Gibt's ne CD / DVD von Euch?
Noch nicht. Aber ne CD ist in Arbeit.

Arbeitet ihr wirklich bei der Kirche?
... Ja! Ja! Ja! Ja! Ja! ... und alle fünf mit Leidenschafft

Was sagt denn Euer Arbeitgeber dazu?
... Wir glauben insgeheim, er ist auch ein bisschen stolz auf die eigene Truppe Ach ja, und der Bischof hat uns auch schon gesehen.

Könnt ihr überhaupt noch ernsthaft arbeiten?
... Logisch! Wir können da ganz gut trennen ... und wir sehen nicht alles nur durch die kabarettistische Brille.

Darf man den über die Kirche Witze machen?
... Man muss! Es geht ja in unserem Laden um die FROHE BOTSCHAFT. Warum sollten nur andere über uns witzeln. Wir kenne uns doch viel besser aus. Wer über sich selber lachen kann, wird nicht griesgrämig.

Bringt denn kirchliches Kabarett was?
... "Der Idealismus muss im Laufe eines Kabarettistenlebens Federn lassen, trotzdem wird der Kabarettist nie aufhören, den Finger in die Wunden zu legen, auch in der Hoffnung, dass er durch lautes Nachdenken etwas Positives bewirken kann." (Ottfried Fischer) ... auch in der Kirche.

Warum macht ihr denn kirchliches Kabarett?
... Wir haben Spaß daran. Wir lieben unsere Mutter Kirche. Zu wirklicher Liebe gehört auch Kritikfähigkeit. Wir sind der Überzeugung, dass Leute, die sich tagtäglich um die Sache Jesu kümmern eine gewisse Legitimation haben, so was zu tun. Von außen kritisieren ist immer einfach. Wir stecken mitten drin. Und somit wissen wir auch wo die Grenzen sind.
Außerdem pflegen wir dadurch seit vielen Jahren unsere Freundschaft.

Und sonst?
Jesus war mitten unter den Menschen - ganz besonders auch dort, wo es fröhlich zugeht. Und dort, wo es nicht mehr so fröhlich war, hat er dafür gesorgt, dass es den Leuten wieder zum lachen ist. Auch Kritisches hat er seinen Zeitgenossen knallhart vorgehalten. Durch sein Da-Sein hat er etwas vom Reich Gottes spüren lassen.
Er ist unser Vorbild!